Sounddrops

9. Juni 2023 Ganztägig

Sounddrops ist der inklusive Popchor aus der barner 16. Heute wurde die Gruppe für eine geschlossene Veranstaltung gebucht.


Bist du Mezzosopranistin oder Tenor mit a-cappella oder Chor-Erfahrung? Dann bewirb dich zum Vorsingen.
Wir proben einmal monatlich an einem Samstag von 11–18 Uhr und an einem Mittwoch von 18–21:30 Uhr in Hamburg-Altona oder St. Pauli.

Hast du
1. Bock auf die Bühne?
2. Lust auf poppige a cappellas und vielstimmige Jazzarangements?
3. eine gute und sichere Mezzosopranstimme bzw. Tenorstimme?
4. Erfahrung in der Chor-, Ensemblearbeit oder im a – cappella – Bereich?
5. Zeit und Motivation, Dich in regelmäßige Probenarbeit zu stürzen und Dir Repertoire in Eigenarbeit anzueignen?
6. Spaß an mehreren Auftritten im Jahr?

Wir sind zurzeit 22 Sänger_innen, singen mit Mikros und bezeichnen uns als Vocalband. Meist sind aufwendige Jazz- und Popcover in unseren Programmen, aber wir sind auch offen wir andere Einflüsse.

Bewerbungen bitte unter sounddrops@barner16.de

Dies ist eine private, interne Veranstaltung.

Veranstaltungsort

Hamburg

Welt ohne uns

Foto: © Christian Martin

2. Juni 2023 von 19:30 bis 20:50

Foto: © Christian Martin

Foto: Christian Martin

Der Kreislauf des Lebens, serviert mit morbidem Humor, Körperkunst und ausschweifender Bildsprache

Performance-Theater
von und mit Meine Damen und Herren
feat. Skart & Masters of the Universe

Wonach schmeckt das Sterben? Warum haben alle Angst davor? Kann eine Seele kompostiert werden? Wie vermeide ich es, als Regenwurm wiedergeboren zu werden? Entstanden aus den gemeinsamen Überlegungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit und ohne sogenannte Behinderung lädt Welt ohne uns ein zu einer irritierenden Auseinandersetzung mit Leben und Tod. Jenseits von esoterischem Kitsch und religiöser Vereinfachung, gleichsam ernst und leicht zugleich, seziert die Performance den Kreislauf des Lebens. Serviert mit morbidem Humor, intensiven Body Art Elementen und einer opulenten Bildsprache entfaltet sich ein existenzphilosophischer Trip, der dem Unvorstellbaren die grundlegenden Fragen aus den bleichen Rippen zu leiern weiß. Bewusst stellt sich das Stück einem totgeschwiegenen Thema. 

Welt ohne uns ist die erste Zusammenarbeit des inklusiven Ensembles Meine Damen und Herren mit dem altersübergreifenden Kollektiv SKART/Masters of the Universe, die sich beide experimentell mit den Möglichkeiten und Chancen demokratischer und kollektiver Arbeitsprozesse beschäftigen.

Von und mit: Simone Burkhardt, Lis Marie Diehl, Till Dittmar, Christoph Grothaus, Charlotte Heidenreich, Friederike Jaglitz, Philipp Karau, Maika Knoblich, Filomena Krause, Paebe Mannott, Thomas Möller, Janne S. Plutat, Annika Prevrhal, Matthias Propach, Minu Schilling, Ricarda Schnoor, Mark Schröppel, Sina Schröppel, Michael Schumacher, Malin Speicher, Lina Strothmann, Jasmin Täschner, Henrik Weber, Carsten Wiese
DGS-Verdolmetschung: Elisa Ott
Audiodeskription: Marc-André Klotz


18:30 Uhr – Tastführung
(Anmeldung: 01525 7980 463 / anna-sofia.fischer@kammerspiele.de)
19:30 Uhr – Vorstellung

25€ Eintritt zzgl. Servicekosten / Ermäßigung möglich

Das Gastspiel wird gefördert vom NPN – nationales performance netz

Veranstaltungsort

Hamburg

Elina Wahiebi

Portrait von Elina Wahiebi

2. Juni 2023 Ganztägig

Portrait von Elina Wahiebi

Elina Wahiebi tritt mit ihrem Sessions-Projekt bei dem Jubiläum der fachschule für soziale arbeit alsterdorf auf.

Bei dem dem Duo Elina Wahiebi & Stefan Guntelmann tritt Stefan jetzt teilweise in den Hintergrund. Elina Wahiebi kann mittels eines optischen Systems das Klavier eigenständig spielen. Um gemeinsam herauszufinden, wie weit man damit gehen kann wurden weitere hochkarätige Musiker_innen eingeladen.

Dies ist eine private, interne Veranstaltung.

Veranstaltungsort

Hamburg

Welt ohne uns

Foto: © Christian Martin

1. Juni 2023 von 19:30 bis 20:50

Foto: © Christian Martin

Foto: Christian Martin

Der Kreislauf des Lebens, serviert mit morbidem Humor, Körperkunst und ausschweifender Bildsprache

Performance-Theater
von und mit Meine Damen und Herren
feat. Skart & Masters of the Universe

Wonach schmeckt das Sterben? Warum haben alle Angst davor? Kann eine Seele kompostiert werden? Wie vermeide ich es, als Regenwurm wiedergeboren zu werden? Entstanden aus den gemeinsamen Überlegungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit und ohne sogenannte Behinderung lädt Welt ohne uns ein zu einer irritierenden Auseinandersetzung mit Leben und Tod. Jenseits von esoterischem Kitsch und religiöser Vereinfachung, gleichsam ernst und leicht zugleich, seziert die Performance den Kreislauf des Lebens. Serviert mit morbidem Humor, intensiven Body Art Elementen und einer opulenten Bildsprache entfaltet sich ein existenzphilosophischer Trip, der dem Unvorstellbaren die grundlegenden Fragen aus den bleichen Rippen zu leiern weiß. Bewusst stellt sich das Stück einem totgeschwiegenen Thema. 

Welt ohne uns ist die erste Zusammenarbeit des inklusiven Ensembles Meine Damen und Herren mit dem altersübergreifenden Kollektiv SKART/Masters of the Universe, die sich beide experimentell mit den Möglichkeiten und Chancen demokratischer und kollektiver Arbeitsprozesse beschäftigen.

Von und mit: Simone Burkhardt, Lis Marie Diehl, Till Dittmar, Christoph Grothaus, Charlotte Heidenreich, Friederike Jaglitz, Philipp Karau, Maika Knoblich, Filomena Krause, Paebe Mannott, Thomas Möller, Janne S. Plutat, Annika Prevrhal, Matthias Propach, Minu Schilling, Ricarda Schnoor, Mark Schröppel, Sina Schröppel, Michael Schumacher, Malin Speicher, Lina Strothmann, Jasmin Täschner, Henrik Weber, Carsten Wiese
DGS-Verdolmetschung: Elisa Ott

25€ Eintritt zzgl. Servicekosten / Ermäßigung möglich

Das Gastspiel wird gefördert vom NPN – nationales performance netz

Veranstaltungsort

Hamburg

Bum Bum Disko

bei Mittenmang–Theaterfestival

20. Mai 2023 von 22:00

Die mittlerweile legendäre Mittenmang-Festivalabschluss-Feier lädt auch in diesem Jahr wieder alle herzlich ins noon ein, die Lust auf Musik und Bewegung haben! Mit dabei: Bum Bum Disko aus dem Netzwerk barner 16. DJ Lea & Leni geben ihre Lieblingssongs zum Besten, pfeifen dabei auf Genre-Grenzen und spielen was Spaß macht. Zwischen Taylor Swift und Kate Bush kann alles passieren.

Kostenlos
Veranstaltungsort

Hamburg

Station 17: Record Release Show

Foto: Tim Bruening

19. Mai 2023 ab 20:00

Foto: Tim Bruening

Foto: Tim Bruening

Am 19. Mai 2023 erscheint Oui Bitte, das neue Album von Station 17.
Wir feiern dies mit einem Konzert im Hafenklang, präsentiert von ByteFM.

Eigentlich wollten Station 17 nach einer Phase der Distanz nur mal wieder beim Musizieren gemeinsam in einem Raum stehen. Sie fuhren raus aus Hamburg, auf eine abgelegene Anlage im Schleswig-Holsteinischen Hügelland der Hohen Geest, und spielten neue Songskizzen – den ganzen Tag und bis spät in die Nacht hinein. Das Ergebnis wollten sie im Anschluss auf einem Konzert in der Hamburger Fabrik live spielen. Dass zu den Resultaten dann gleich auch ein ganzes Album zählen würde, hatte keiner aus derBand erwartet. Doch die Musik sagte es ihnen mal wieder selbst: das, was hier in der Strahlkraft des Moments entstanden war, ließ sich nicht reproduzieren. Ein Glücksmoment für das Bandkollektiv. »Oui Bitte«, Station 17-Album No. 11, war entstanden. Ganz unverhofft, zwischen Pool und Forellenteich.
So zeigt sich hier wieder mal und dabei par excellence: Die Musik von Station 17 ist vor allen Dingen so gut, weil es eine so große Freude bereitet, sie anzuhören. Woran liegt das? Nun, zunächst einmal bietet sie ganz unterschiedliche Zugänge! So kann man sich wahlweise auf das intuitive Referenzspiel einlassen, das hier betrieben wird, kann dabei den nachgezeichneten Genrelinien folgen (also: mit Wissen hören), kann sich aber auch an den poetischen Erzählungen orientieren, die in wenigen Worten einen weiten Nachklang eröffnen. Oder man lässt sich ganz einfach vom treibenden, elegischen Rhythmusspiel mitnehmen; liegend, tanzend, wie es gerade kommt. Alles scheint möglich in der Grenzenlosigkeit dieser Musik. Die sieben Stücke nämlich spülen diese offenherzigen Einladungen in einen fließenden, ästhetischen Strom, bündeln sie zu einem Genuss, der die eigene Disposition vergessen lässt.
»Oui Bitte« zeigt Station 17 als Band des Expertentums in einer Art akustischer Transzendenz. Hier wird im dichten Zusammenspiel Musik gemacht, die sowohl Körper als auch Geist zugehört – was letzteren zu befreien weiß. Und dabei zwingt die Musik von Station 17 einen angenehm sanft dazu, sich auf all das gleichermaßen einzulassen. Schon in den Field-Recordings der Brandung nämlich, mit denen »20.000 Meilen unter dem Mond« nachtklar beginnt, wird ein Pakt angeboten: die Kontrolle also der Musik zu übergeben, aufs offene Meer zu schwimmen, auf sich zurückgeworfen zu sein – um sich dann den Schallwellen hinzugeben. Der Auftakt erscheint programmatisch: In den folgenden 40 Minuten reißt es einen davon, wird man belustigt, katapultiert, geerdet, bewegt. »Oui Bitte« schafft es, dass der Resonanzkörper eintaucht, abdriftet, anspült, abhebt. Die Landung dann: immer sanft! Größte Kontinuität ist der positive Vibe, ein Flugbegleiter, wohltuend, mehr Hülle als Irritation. Station 17 produzieren keine Staudammbrüche, sie ebnen Flussbetten.
»Bewegung« dann zeigt sich als Höhepunkt des Albums und als Manifestation der Idee Station 17. Beweg deinen Geist und bewege deinen Körper, spricht Birgit Hohnen, eine mittlerweile verstorbene Wegbegleiterin der Gruppe, die mittels Sample in die Gegenwart eines Songs projiziert wird, der mit geschlossenen Augen ohne Weiteres ein meditatives Abheben erlaubt. Doch auch die latente Melancholie, die in diese futuristische Vergangenheitsmusik Einzug hält, bleibt warm, bleibt herzlich, bleibt Einladung: in die klangliche Utopie einer schöneren Welt, die dieses Album zu diesem Zeitpunkt und diese Band ohnehin auf akustischer Ebene unlängst für sich etabliert hat..
Am Ende dann wird Zeit gelassen, wird ein weiter Raum entworfen, werden Meter gemacht. In der Ruhe des letzten Songs zeigt sich dabei im Titel ein Widerspruch: »Das Rasen«. Doch der Widerspruch löst sich auf: Hört man ganz genau hin, gleitet man durch das hohe Gras der Wiese, auf die sich zu legen und zuzuhören »Oui Bitte« einlädt.
Ja, bitte: Repeat!

Text: Hendrik Otremba

Einlass: 20 Uhr / Beginn: 21 Uhr

15,75€ Eintritt im Vorverkauf / 18 € an der Abendkasse
Veranstaltungsort

Hamburg